Was soll das, Sky?

Nach Jahrzehnten als treuer Kunde, zuerst bei DF1, dann bei Premiere und schließlich bei Sky beschloss ich im vergangenen Jahr, nachdem internationaler Fußball (England, Spanien) auch aus dem Programm verschwunden war, mein Sky – Abonnement zu kündigen. Ständige Preiserhöhungen für zusätzliche Angebote (HD, SkyGo, Zweitkarte usw…) machten es mir sehr leicht, auszusteigen.

Erste Hürde: Nachdem ich es verabsäumt hatte, vor der automatischen Verlängerung zu kündigen, musste ich eine Kündigungsfrist von fast einem Jahr akzeptieren. Das – so wurde mir erklärt – sei der Fall, weil ich noch einen „Altvertrag“ hätte. Auch toll, wie man mit Altkunden umgeht. Also zahlte ich ein Jahr lang wieder fast 80 € / Monat…..

Jetzt, mit Ende Dezember, hatte ich es überstanden. Fein, allerdings – man muss die Leihhardware von Sky samt der Smartcards zurückschicken.  Nun, also machte ich mich auf der Website sky.at schlau, wie das vor sich zu gehen hat, und erfuhr dabei Folgendes:

DPD? Na toll. Das nächste Depot ist 35 km entfernt. Aber es gibt ja auch die Pickup-Shops, sogar nur 10 km entfernt. Dazu muss man das ganze online vorbereiten, bezahlen und dann dort abgeben. Also frisch ans Werk, doch dann:

Was soll das denn? Sky verlangt eine DPD – Zustellung an eine Adresse, die nicht gültig ist? Na ja, man hat ja sonst nichts zu tun, daher flugs eine Anfrage an DPD gestellt:

Guten Tag, ich muss meine gekündigte Sky-Hardware unbedingt (wird von Sky verlangt) per DPD zurücksenden. Und zwar an eine Adresse Paketfach Sky 1, 1005 Wien. Ihr ganzer Web Paket – Konfigurator sagt aber, 1005 ist keine gültige Postleitzahl. Wie bitte soll ich das Ganze jetzt versenden? Danke für Ihre Antwort!

Und die Antwort von DPD war auch sehr aufschlussreich:

Guten Morgen Herr Schmid,

 

die PLZ 1005 ist eine Postfach-Adresse – und an Postfächer können wir nicht zustellen. Sky vergibt aber Alternativadressen, wenn Sie ein Paket über DPD zurücksenden möchten. Bitte um Nachfrage bei Sky.

Es ist wohl klar, dass mir der Berater bei Sky nichts dazu sagen konnte, dass ich 20 Minuten in der Warteschleife hing und ich dann verlangt habe, mir zu „gestatten“, das Paket mit der Österreichischen Post AG zu senden, was der „freundliche Herr“ in seiner Ahnungslosigkeit dann doch „erlaubte“.

Unfassbar, was da abgeht. Ach ja, nachdem ich Stunden versch…. habe, um das zu klären, habe ich das Paket unfrei geschickt. ich bin gespannt, was da noch nachkommt……………….

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