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Euer Andi

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21 Okt 2012 20:31 - 10 Feb 2014 20:49 #49054 von andi
Was bedeutet............ wurde erstellt von andi
In diesem Thread geht es darum, verschiedene Begriffe zu erklären, um die sich in diesem Forum (fast) alles dreht. Sozusagen ein Glossar wichtiger Begriffe. Eine einfache, verständliche (manchmal vielleicht zu sehr verallgemeinernde) Erklärung ist dann meist auch mit einem Link verbunden, wo es exakter zur Sache geht.

Vorschläge, wenn euch etwas fehlt, richtet bitte per pn an mich!

Router: Netzwerkgeräte, die verschiedene Computernetze koppeln. Router arbeiten auf Schicht 3 (Vermittlungsschicht) des OSI-Referenzmodells. Ein Router besitzt mehrere Schnittstellen (engl. Interfaces), über die Netze erreichbar sind. Beim Eintreffen von Datenpaketen muss ein Router anhand der OSI-Schicht-3-Zieladresse (z.B. IP-Adresse) den besten Weg zum Ziel und damit die passende Schnittstelle bestimmen, über welche die Daten weiterzuleiten sind. Dazu bedient er sich einer lokal vorhandenen Routingtabelle, die angibt, über welchen Anschluss des Routers (bzw. welche Zwischenstation) welches Netz erreichbar ist.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Router

IP-Adresse: Die "Wohnanschrift" des Computers oder eines anderen Netzwerkgeräts. Macht dieses in einem Netz erreichbar und ansprechbar. Dazu gibt es bereits einen eigenen FAQ-Artikel: www.dieschmids.at/forum/6-ankuendigungen-und-faqs/21633-das-raetsel-ip-adresse
Wer es lieber wissenschaftlicher hat - bitte sehr: de.wikipedia.org/wiki/IP-Adresse

OSI-Referenzmodell: Im OSI-Referenzmodell wird beschrieben, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit verschiedene Netzwerkkomponenten miteinander kommunizieren können. OSI steht für "Open System Interconnection" und heißt übersetzt "Offenes System für Kommunikationsverbindungen". Wenn Daten von einem Sender zu einem Empfänger geschickt werden, müssen alle Schritte während der Übertragung in einem Protokoll festgehalten werden, damit jede einzelne Station auf diesem Weg weiß, wohin das Paket möchte, woher es kommt und welche Eigenschaften es hat.

Damit dieser Weg funktioniert, muss dieser eindeutig festgelegt werden und alle Geräte und jede Software, die in diesem Prozess involviert sind, müssen den Ablauf kennen und dieselbe Sprache sprechen. Diese Normen legt das OSI-Schichten-Modell fest. 1983 wurde dieses Modell von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) standardisiert.

Quelle: www.netzwerke.com/OSI-Schichten-Modell.htm

DSL: Digital Subscriber Line, ein Übertragungsstandard, bei dem Daten mit hohen Geschwindigkeiten über einfache Kupferleitungen (Telefonleitungen) gesendet werden können.

Erläuterungen: de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line

ADSL: siehe oben, wobei das A für asymmetric steht, damit sind die Geschwindigkeiten in Empfangsrichtung deutlich höher als in Senderichtung.

Erläuterungen: de.wikipedia.org/wiki/Asymmetric_Digital_Subscriber_Line

SDSL: siehe oben, wobei das S für symmetric steht, Geschwindigkeiten sind in beide Richtungen gleich.

Erläuterungen: de.wikipedia.org/wiki/Symmetric_Digital_Subscriber_Line

ADSL2, ADSL2+, VDSL: Normen und Weiterentwicklungen der oben angeführten Technik. Vereinbarungen über verwendete Frequenzbereiche und mehr. Im Prinzip geht es darum, immer höhere Geschwindigkeiten und Bandbreiten zu erzielen, und zusätzliche Dienste wie IPTV anbieten zu können. So realisiert A1 sein A1 TV nur über ADSL2+ und VDSL. Die Gigaspeed-Anschlüsse werden (fast) ausnahmslos nur über VDSL realisiert.

de.wikipedia.org/wiki/Asymmetric_Digital_Subscriber_Line_2
de.wikipedia.org/wiki/Very_High_Speed_Digital_Subscriber_Line

DSLAM: Ein Digital Subscriber Line Access Multiplexer (engl. „DSL-Zugangskonzentrator“), kurz DSLAM, ist das Gegenstück zum DSL-Modem, ein Netzwerkgerät, das mit seinen Linecards die Teilnehmerleitungen bündelt, sammelt und über ein eigenes Netz den DSL-Datenverkehr an den Broadband Access Remote Server (BRAS) weiterleitet. DSLAMs stehen in Vermittlungsstellen (Indoor-DSLAM) oder aber auch dezentral an günstigen Knotenpunkten (Outdoor-DSLAM), um kürzere Leitungslängen und damit höhere Bandbreiten zu ermöglichen.

Details: de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line_Access_Multiplexer

Leitungswerte: In vielen Anfragen geht es um Bandbreiten und die dafür nötigen DSL-Leitungswerte. Je nach Länge und Qualität der Leitung können diese sehr unterschiedlich ausfallen, wobei für die Beurteilung durch den Laien folgende Parameter wichtig sind:

Dämpfung: Attenuation (engl.), Abschwächung der Energie eines Signals im Verlauf einer Übertragung. Je länger die Leitung, umso stärker die Dämpfung und umso geringer sind die erreichbaren Datenraten. Die von den ADSL-Modems messtechnisch ermittelten und im Benutzerdialog angezeigten Dämpfungswerte stellen einen Durchschnittswert über alle bei der Leitungsaushandlung belegten Trägerfrequenzen in Sende- bzw. Empfangsrichtung dar und sind daher nur als grobe Orientierungshilfe zu verwenden.

de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line#D.C3.A4mpfung

Störabstand: noise margin oder noise ratio (engl.), auch als Rauschabstand bezeichnet. Ein Maß, wie sehr sich das DSL-Signal in seiner technischen Qualität von Störsignalen auf der Leitung abhebt, der Störabstand misst also das Verhältnis der mittleren Leistung des Nutzsignals zur mittleren Rauschleistung des Störsignals. Hier gilt, je höher dieser Störabstand ist, umso besser ist die Leitung und umso höhere Bandbreiten können erzielt werden.

de.wikipedia.org/wiki/Signal-Rausch-Verh%C3%A4ltnis

PPP, PPPoE, PPPoA:

Das Point-to-Point Protocol (PPP, zu deutsch „Punkt-zu-Punkt-Protokoll“) ist ein Netzwerkprotokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen.
Heute ist PPP das Standardprotokoll, das Internetprovider für die Einwahl der Kunden verwenden. Mit Hilfe von PPP teilt der Provider dem Kunden-Computer oder -Router, welcher bei der Einwahl mit dem Internet verbunden werden soll, wichtige Daten mit, z. B. dessen IP-Adresse oder den zu verwendenden DNS-Server. Früher wurde PPP zumeist über Modem- oder ISDN-Verbindungen verwendet; heutzutage kommt es jedoch auch bei neueren Verbindungsarten wie z. B. GPRS-/UMTS-Mobilfunkdatenverbindungen oder (typischerweise als PPPoE oder PPPoA) bei DSL-Verbindungen zum Einsatz.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Point-to-Point_Protocol

PPPoE: Steht für PPP over Ethernet

Motivation für die Entwicklung von PPPoE war, die Möglichkeiten von PPP wie Authentifizierung und Netzwerkkonfiguration (IP-Adresse, Gateway) auf dem schnelleren Ethernet zur Verfügung zu stellen. Auch erleichtert PPPoE den Providern die Verwaltung, da die Infrastrukturen für Point-to-Point Protocol PPP bei den meisten Internet Service Providern schon aus den Zeiten der Analog- und ISDN-Modems bestehen. Zeittarife und automatische Konfiguration bei der Einwahl sind für ADSL, SDSL etc. erst mit PPPoE möglich, technisch sind diese Leitungen Standleitungen und daher immer verfügbar.
PPPoE stellt hier die „Wählverbindung“ virtuell wieder her.

Manche Provider in Österreich verwenden bei ihren DSL-Produkten PPPoE (UPC, Tele2), Marktführer A1 setzt bei Gigaspeed-Anschlüssen mittlerweile auch auf PPPoE, während die ADSL-Produkte von A1 über PPPoA realisiert werden.

PPPoA: Steht für PPP over ATM

PPP wird dabei direkt in ATM-Zellen gepackt. Gegenüber PPP over Ethernet entfällt dabei der Ethernet-Frame, wodurch der Overhead verringert und eine höhere Verbindungsgeschwindigkeit erreicht wird.

Weiterführende Links:

ATM: de.wikipedia.org/wiki/Asynchronous_Transfer_Mode
PPPoE: de.wikipedia.org/wiki/PPP_over_Ethernet
PPPoA: de.wikipedia.org/wiki/PPPoA
Letzte Änderung: 10 Feb 2014 20:49 von andi.

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