Archiv der Kategorie: Diabetes

Mein Lebensretter Nero

…..über den Titel dieses Beitrags habe ich lange nachgedacht. Aber es erschien mir doch am treffendsten,  den treuesten Gefährten den man sich vorstellen kann so zu benennen, wie ich über ihn denke. Das mag auch eine Begründung sein, warum ich diese Hymne auf meinen Hund schreibe.

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Gerade in den letzten Wochen ist mir wieder bewusst geworden, was für ein Glück ich mit Nero habe. Und wie sensibel und treu er mir zur Seite steht. Ein Beispiel? Vorletzte Nacht glaubte Nero jede Bewegung, die er in der Nacht im Garten wahrnahm unbedingt lautstark melden zu müssen. Ich war genervt, konnte sowieso schlecht schlafen, tausende Gedanken gingen mir durch den Kopf, und so schimpfte ich mit Nero – und was tat er? Schlich auf seinen Platz, muckste sich absolut nicht mehr, und war auch am nächsten Morgen total bedrückt, schlich nur neben mir her und schaute mich völlig fragend an, was er denn bloß getan hätte? Erst als ich mit ihm redete, ihn streichelte, und ihm meine Zuneigung zeigte, taute er wieder auf und zeigte mir seine Freude deutlich.

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Das ist er, mein Nero. Und das ist seine Geschichte, und soll erklären, warum ich ihn als meinen Lebensretter bezeichne.

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Diabetes……oder wie macht man möglichst alles falsch

Ich bin Diabetiker. Schon sehr lange, genauer gesagt seit 1994, da wurde es diagnostiziert. Eine Krankheit, die (leider) keine Seltenheit mehr ist, und die sehr heimtückisch ist. Denn sie tut einmal nicht weh…..

Jänner 1994: Meine Nächte sind gestört. Ungeheurer Durst quält mich, und ich steh mindestens drei mal auf, und trinke die Wasserleitung leer. Und erzähle das meinem Vater, der – wegen Altersdiabetes – ein Blutzuckermessgerät zu Hause hat. Er misst meinen Blutzucker – oha, 457 mg/dL Blut – das ist astronomisch hoch. (Anmerkung: Referenzwert eines Gesunden liegt bei 100 mg/dL, alles was höher als 130 ist, ist zu hoch)

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