Archiv der Kategorie: Kraut und Rüben

Es ist vorbei……….

Yes. He did it…….

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Ich hoffe, dass die unerträgliche Schlammschlacht, die Hetze in den sozialen Medien, die Spaltung unseres Landes überwunden werden kann. Und ich bin dankbar, dass ein Mann unser Präsident sein wird, der für ein liberales, weltoffenes, europäisch denkendes Österreich eintritt.

Und ich wünsche mir, dass VdB unserer Regierung so richtig in den H… tritt, um ihnen zu sagen, arbeitet für unser Österreich!

Und tschüss….

Manchmal muss man sich befreien. Und das habe ich heute gemacht. Mein Facebook-Account ist Geschichte. Und ich weine ihm keine Träne nach. Ganz im Gegenteil, es ist befreiend. Dieses ganze social-media Zeugs ist zur kranken Selbstdarsteller – Posse verkommen, zur Jagd nach irgendwelchen obskuren Neuigkeiten, zur fragwürdigen Newsbeschaffungsaktion oder zur politischen Inszenierung. Das alles wird zukünfig ohne mich auskommen müssen.

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Ein Matteo – Tag……

Die heurigen Semesterferien stehen irgendwie im Zeichen der Erholung. Länger schlafen, relaxen, abschalten – und besondere Highlights erleben. Michaela kam gestern für ein paar Stunden mit Matteo zu Besuch – der Kleine ist wirklich ein entzückender Sonnenschein, und es ist einfach schön, so ein Enkelkind beim größer werden und bei allen Schritten ins Leben zu begleiten.

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Großväter…….

……waren in meiner Kindheit/Jugend uralte Männer mit Furchen im Gesicht, weißen Bärten und am Stock gehend. Es war daher ein klein wenig mit zwiespältigen Gefühlen verbunden, als ich erfuhr, Opa zu werden.  Große Freude, aber so ein klein wenig wars schon im Hinterkopf: Jetzt wirst du wirklich alt.

Doch als es am 7.12.2015 um 16.04 endlich soweit war, dass der kleine Matteo Paul das Licht der Welt erblickte, da war nur mehr Glück, Freude, Stolz auf meine Tochter, auf den Kleinen, auf Matthias, der mit voller Kraft ein glücklicher Papa ist und Erleichterung, dass alles gut gegangen ist und der kleine Mann und seine Mama alles gesund und wohlbehalten überstanden haben.

Jetzt sind sie seit zwei Tagen daheim – und ist auch für den „Opa“ alles das, was die eigenen Kinder schon waren: Das süßeste Baby der Welt, eh klar, ein Sonnenschein, einfach ein Quell großer Freude….

Mathias, Michaela und der kleine Matteo....
Matthias, Michaela und der kleine Matteo….

 

und auch ich darf schon mit dem kleinen Mann umgehen:

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Alles Glück dieser Welt wünsche ich euch meine Lieben, und mir, dass für Matteo der Opa einmal kein alter Mann am Stock sein wird……..

Die EU ist am Ende – oder was soll das?

Heute findet also der große EU-Gipfel zur Flüchtlingsfrage in Europa statt. Ich war im Vorfeld schon sehr skeptisch, ob hier Ideen oder Konzepte entstehen können, wie Europa mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik umgeht. Eine kleine Notiz in ORF.at heute hat meine Bedenken und Befürchtungen allerdings wirklich bestärkt und eigentlich nur mehr kalte Wut hochkochen lassen:

An dem Gipfel in Brüssel nehmen Österreich, Deutschland, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Griechenland teil, außerdem sind die Nicht-EU-Länder Mazedonien und Serbien vertreten.

Quelle: http://orf.at/stories/2305958/2305959/

Hallo? Großer EU-Gipfel? Wo sind die Briten, die Franzosen, die Skandinavier, die baltischen Staaten, die Südeuropäer, die Polen? WAS soll da entschieden werden, wie soll da gesamteuropäische Solidarität verhandelt werden? Niemals, feig und dem Floriani-Prinzip huldigend lässt man die Betroffenen alleine…..

Das bestätigt meine These, dass die europäische  Idee in ihrer ersten großen Krise gescheitert ist, völlig gescheitert. Warum ist das eigentlich so?

Die handelnden Politiker sind seit Jahren schon konzept- und ideenlos, lassen sich nur mehr von Umfragen und tagespolitischer Taktik leiten. Die nationalstaatlichen Ideen werden stärker und stärker – und aus Angst plappern auch die EU-Spitzen dieses Gewäsch nach, anstatt mutig voranzugehen, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik voranzutreiben und die gegenseitige Solidarität mit dem Druck auf das „Geldbörsel“ notfalls zu erzwingen.

GÄBE es diese Solidarität und diese gemeinsame Politik, dann wäre der Umgang mit der Flüchtlingskrise ein wesentlich leichterer:

1.) Die Flüchtlinge suchen Schutz in der EU, das jeweilige Land können sie sich nicht aussuchen, das wäre unter obigen Voraussetzungen auch egal.

2.) Nicht jeder Migrant ist ein Flüchtling – auch das wäre bei klaren Regeln für legale Zuwanderung und Asyl zu trennen, unterschiedlich zu bewerten und dementsprechend zu handeln.

3.) Eine gemeinsame europäische Sicherheits- und Außenpolitik gäbe Handlunsspielraum, um das Übel an der Wurzel zu packen, in Syrien, in Afghanistan, im Irak……

Ein Traum? Ja, leider. Das wird nicht passieren. Stattdessen zerfällt die europäische Idee in ein Haifischbecken nationaler und nationalistischer Kräfte, verspielt der Kontinent auch seine wirtschaftliche Kraft, und werden weiter Menschen beim Versuch, ihr Leben zu retten und der Kriegshölle daheim zu entkommen, gerade dieses Leben, das sie retten wollten, verlieren. Und kleine Kinder werden in „Vorhöfen der Hölle“ bei Minusgraden auf Asphalt schlafen müssen.  Es ist eine Schande…….